So teuer kommt uns der Winter zu stehen.

Drei Viertel aller österreichischen Haushalte kennen weder ihre Warmwasser-, noch ihre Heizkosten und das damit verbundene Einsparungspotenzial. Was auch wahrscheinlich den wenigsten bekannt ist: Wie viel mehr Heizkosten durch den heurigen enorm kalten Winter anfallen. Nach Angaben der Energieagentur (Austrian Energy Agency) beträgt die Steigerung ca. 20%. Das sind durchschnittlich 200 Euro pro Haushalt.

Beispiel: Thermisch unsaniertes, mit Öl-Brennwertkessel beheiztes Einfamilienhaus

Heizöl-Tank wurde im Sommer 2016 gefüllt:    61€/100l
Heizkosten bei einem milden Winter:               2257€/a
Heizkosten bei einem kalten Winter:                2708€/a

Mehrbelastung durch den strengen Winter: 451€ 

Warum eine Teilsanierung besser sein kann, als eine Vollsanierung.

Um Energie zu sparen ist die Vollsanierung des Hauses natürlich der Idealfall. Jedoch ist eine Teilsanierung, für viele leichter finanzierbar und erreicht im Vergleich zur umfassenden Sanierung ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis unter der Voraussetzung, dass das Heizsystem ebenfalls erneuert wird. 

Beispiel: Einfamilienhaus um 1980 erbaut

Ein Einfamilienhaus aus den 1980er Jahren mit einem alten Kessel (> 20 Jahre) und großer Überdimensionierung kann ohne Erneuerung des Heizsystems bei einer Vollsanierung nur 48% anstelle von 77% Energie einsparen.

Eine kostengünstige Teilsanierung mit Erneuerung des Heizsystems bringt in diesem Fall bereits 44 % an Energieeinsparung und das bei einem Bruchteil der Investitionskosten. Dadurch ergibt sich das oben angesprochene bessere Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Dazu kommt noch ein weiterer Vorteil: Eine Teilsanierung kommt ohne Baustelle aus.

Schon an einen hydraulischem Abgleich gedacht?

Bis zu 35% Energiekosten sparen!

Unter einem hydraulischem Abgleich versteht man die effiziente Einstellung des Heizsystems, sodass jede zu beheizende Fläche die richtige Wärmemenge bekommt. Durch einen fehlenden Abgleich kann es passieren, dass einzelne Räume nicht richtig warm werden, was meist durch ein höher Drehen der Heizung behoben werden soll. Doch dadurch werden die anderen Räume wiederum zu heiß, wodurch Energie verschwendet wird. Es ist auch möglich, dass eine falsch dimensionierte Heizungspumpe eingebaut wurde, was zu einem unnötig hohen Stromverbrauch führt. Eine Überprüfung zahlt sich in jedem Fall aus und kann bis zu 35% Energiekosten sparen. 

Eine Initiative der "Österreichischen Installateure" in Kooperation mit Austria Email, Buderus, Danfoss, Grundfos, Honeywell, Herz Armaturen, Junkers Bosch, Ochsner, Uponor, Vaillant, Vogel und Noot, Windhager, Wilo sowie die Österreichische Vereinigung des Sanitär- und Heizungsgrosshandels;